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- Themen rund um den Garten (10)
- 28.7.2011: Heute im Garten
- 28.7.2011: Heute im Garten
- 14.7.2011: Was mache ich an Regentagen?
- 31.5.2011: 65 Jahre und kein bisschen müde
- 6.5.2011: Unser kleinster Gartenfreund unter Stadtmusikanten
- 6.5.2011: Wenn der Osterhase kommt...
- 5.4.2011: Ein Monat Social Media für "Heute im Garten"
- 5.4.2011: Von Kräutern für den Hustensaft und Aufgüssen für die Jugend
- 21.3.2011: Glamour(rous) Kleingarten
- 14.3.2011: Unsere erste Social Media Woche
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Heute im Garten
28.7.2011 von admin.
Die Motorradtour
RouletteGeschrieben in Themen rund um den Garten | Drucken | Keine Kommentare »
Heute im Garten
28.7.2011 von admin.
Roulette
Das Erlebnis “Wachsen und Gedeihen”
Woher kommt die Faszination Kleingarten und das Bedürfnis sich als Kleingärtner zu betätigen? Es ist ein Phänomen, das schon seit Ewigkeiten existiert: Das Erlebnis etwas zu (Er)Schaffen berührt uns Menschen auf eine besondere Art und Weise. Dabei geht es bestimmt nicht darum, die besseren Tomaten als der Nachbar zu haben oder schönere Gurken als die anderen Gartenfreunde ernten zu können. Es ist die Bewunderung, Leben bei seiner Entstehung mitzuerleben. Etwas dick aufgetragen? Ich glaube nicht!
Alles beginnt mit einem Korn in meiner Hand. Dieses Korn, oder auch dieser Samen, sieht zunächst nach gar nichts aus. Und vor mir? Da liegt ein Stück dunkelbraune Erde, das eher trist als beflügelnd wirkt. Über mir? Dunkle Wolken, die keine Sonnenstrahlen durchlassen wollen. Um mich herum? Ein kalter Wind, der zusammen mit 8° C , sagt: “Das Frühjahr kommt heuer später”. Das ist eine Momentaufnahme aus dem Monat April, in dem man mit der Aussaht erster Pflanzen beginnt.
Der erste Funke entzückt
Bereits ein paar Tage später klettern die Temperaturen zum ersten Mal im Jahr auf über 15 Grad, die Sonne scheint und meine Familie und ich denken: “Das ist ein Tag, um mal wieder in den Garten zu fahren.” Gesagt, getan und losgefahren. Im Garten angekommen mache ich die erste schöne Entdeckung in meinem Kleingärtnerjahr. Die Erde ist nicht mehr nur braun! Sie hat grüne Flecken bekommen. Diese “Flecken” sind die ersten Booten der Lebensentstehung. Ich erkundige mich über die Wetteraussichten für die nächste Zeit und lege für mich selbst fest: Die Zeit des Bodenfrost ist vorbei! Das Aussähen der weniger wetterfesten Pflanzen kann also ebenfalls erfolgen. Voller Vorfreude macht sich die Familie am nächsten Tag auf in das Gartencenter und versorgt sich mit Tomatenpflänzchen, Rote Beete Samen und einigen anderen Saatkörnern. Beim Einsetzen der Körner macht sich die Vorfreude breit, schon bald die ersten Keimlinge aus dem Boden sprießen zu sehen. Dieser erste sichtbare Funke von Leben ist es, der einen schon in Entzückung versetzt.
Das Zusehen beim Wachsen beeindruckt
“Alles neu macht der Mai” heißt ein altes Sprichwort. Nun weiß ich auch warum! Der Mai ist der Monat in dem der Garten endgültig zu neuem Leben erwacht. Aus dem ersten Funken entwickelt sich ein ganzes Feuerwerk. Aus Keimlingen werden Pflänzchen. Knospen entwickeln sich in kurzer Zeit zu Blüten. Das Leben erwacht aus seinem tiefen Winterschlaf zu neuem Leben. An keinem anderen Ort kann ich diese Ereignisse so intensiv wahrnehmen wie in unserem Garten. Vor allem betrachtet man Selbstgemachtes immer genauer als alles Andere. Neben den immer größer werdenden Anbau-Pflanzen entsteht eine Blütenpracht, die eine Augenweide für jeden Betrachter ist. Mehrmals pro Woche verspüre ich den Drang nach der Arbeit nochmal in unseren Garten zu fahren, um dem Leben beim leben zuzusehen
Dann kommt der Sommer…
Woche für Woche verändern sich nun Klima, Tag-und-Nacht-Spiel und dazu das Aussehen des Gartens. Der Sommer galoppiert daher und macht aus bunt schön langsam grün. Aus Blüten werden Früchte. Und Früchte ernten macht mir so richtig Spaß. Meinem Sohn, denke ich, sogar noch mehr! Erdbeeren pflücken und genießen, Johannisbeeren ernten und zu leckerer Marmelade verarbeiten und schließlich werden auch die Himbeeren reif. Die Nächte werden kürzer und vor allem wärmer. Kartoffeln, Zucchini und Bohnen wachsen prächtig und warten nur darauf, in die Pfanne oder auf den Grill zu kommen. Es ist die Zeit der Wochenenden in der Natur. Das Gefühl Abends nicht mehr ins Auto steigen zu müssen, um nach Hause zu fahren, sondern eine laue Sommernacht im Garten zu verbringen ist großartig. Die Grillsaison ist da! Egal ob Rind, Schwein, Huhn oder Fisch, zusammen mit den selbst geernteten Zutaten aus den Beeten (Rosmarin, Salbei, Oregano oder Thymian) schmeckt alles sehr sehr gut. Meine Frau macht Salate aus lauter richtigen Bio-Zutaten, die wir in den letzten Wochen beim Wachsen beobachten konnten (Rucola, Tomaten, Zwiebeln, Karotten, usw.). Es ist jetzt Sommer und die Gartenzeit auf ihrem Höhepunkt. Das ist so, als ob man jedes Wochenende in den Urlaub fährt!
Es wartet auf uns: Der goldene Herbst…
Grüße von Eurem Gartenfreund Manuel
P.S. Ich freue mich schon auf unser nächstes Gartenfest…
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Was mache ich an Regentagen?
14.7.2011 von admin.
Michael Engel, Autor des Seminar-Point Blogs über das Gondwana Land im Leipziger Zoo
Wir leben Unternehmensbürgerschaft (vor), und möchten Sie daher auch in lockerer Folge über kulturelle Höhepunkte informieren.
Als Leipziger ist es schier unmöglich, sich einem Großereignis wie der Eröffnung des Gondwanalands zu verschließen. Nicht nur aus diesem Grund möchte ich meine persönliche Sicht zum neuen phantastischen Erlebnisziel aufs Papier bringen.
Als Anwohner bin ich mit einem (fast) direkten Blick auf den Zoologischen Garten und die Tropenhalle selbst gesegnet. In den letzten Monaten konnte ich Tag für Tag die Arbeiten an der Baustelle verfolgen. Die Errichtung der freitragenden Halle selbst war schon ziemlich beeindruckend. Nach deren Verkleidung, konnte man allerdings weniger gut nachvollziehen, woran gerade gearbeitet wurde. Manchmal gelang in den Abendstunden ab& an ein Blick in das Innere, aber die spätere Gestaltung war zwischen den ganzen Erdhaufen und –löchern und dutzenden Baggern, Betonpumpen, Radladern, Kippern (noch) nicht erkennbar. Später schafften Tieflader riesige tropische Bäume und Gewächse heran. Vom (noch nicht zugänglichen) Haupteingang der Halle erhaschte man weitere Blicke. Dabei beeindruckten mich bereits damals die unfertigen Gestaltungselemente. Ob Wände, Boden, Decke, Versorgungsanlagen (Belüftung in künstlichen Baumstämmen), Gebäude etc, alles ist aus einem Guss, passt stilistisch zueinander. Einem asiatischen Tempel nachempfunden wird man (später) direkt ins Herz der Halle geleitet werden. Parallel zum schon existierenden Parkhaus hat man ein zweites, Größeres gegenüber dem Zoo hochgezogen. Interessanterweise betraf mich dessen Bau persönlich mehr als Gondwanaland selbst. So wurden am 03.11. und 11.11. letzten Jahres 2 Fliegerbomben gefunden, deren Entschärfung umfangreiche Evakuierungen und Sperrungen vorausgingen. Mittendrin statt nur dabei ist nicht immer so positiv. Erstaunlich auch, wie nah destruktive Vergangenheit und konstruktive Zukunft zusammenliegen können.
Mit wachsender Neugier, zu der auch diverse Presseberichte das Ihrige beitrugen, verfolgte ich während der Junitage das hektische Treiben und die langen Arbeitsschichten. Auch wenn einige Bauvorhaben noch nicht abgeschlossen wurden, so hilt man dennoch den avisierten Termin, und pünktlich am 01.Juli öffneten sich für Jedermann die Pforten der Tropenhalle. Um dem Besucheransturm zu entgehen geduldete ich mich noch 1 zusätzliche Woche, und setzte am Samstag gemeinsam mit meinem Sohn die Füße erstmals ins Gondwanaland. Da man bis zur Fertigstellung des Haupteingangs die Halle nur über den Zoo erreichen kann, schoben wir uns mitten durch den Touristenstrom direkt zur gut ausgeschilderten Halle vor.
Am deutlich sichtbaren „Personenleitsystem“ konnten wir zum Glück vorbeigehen ohne uns einzuordnen oder warten zu müssen. Hinter dem Polarwolfgehege führen nach Durchquerung eines Drehkreuzes überdachte hölzerne Balustraden oberhalb der Parthe zu dem schluchtartigen Einstieg ins Gondwanaland. Unterirdisch nähert man sich dem Pfahldorf im Herzen des künstlichen Urwalds. Doch wo bei vielen anderen Anlagen ein Tunnel einfach nur leer und dunkel wäre, beginnt im Gondwanaland bereits dort das Erlebnis. In mehreren Windungen wird man in dem als Stollen gestalteten Tunnel an Aquarien und Gehegen sehr ungewöhnlicher Tiere vorbeigeführt. Mein Sohn fiel sofort in Abenteurerstimmung und begeisterte sich u.a. an Details wie Abdrücken von Fossilien und Skeletten in den Wänden. Völlig neu für uns war auch der Nachtbereich, wo z.B. das ungekrönte Maskottchen und Opossum „Heidi“ sein Zuhause hat. Wieder im Tageslicht findet man sich sofort im Dreh- und Angelpunkt der Tropenhalle wieder. Das Pfahldorf lädt zum verweilen ein, zum essen, trinken, pausieren, Stimmung genießen. Fürs leibliche Wohl ist gesorgt, nette Zoolotsinnen helfen bei Orientierungsproblemen und beantworten geduldig Fragen.
Jetzt hat man die Wahl, ob man sich zuerst auf den Rundweg durch die 3 Themenkontinente: Asien, Afrika und Südamerika begibt, oder eine Tour auf dem Urfluss „Gamanil“ macht. Wir folgten dem Rundweg und konnten –entgegen den Berichten vieler Besucher- eine große Anzahl an Tieren entdecken. Man muss etwas Geduld mitbringen und genauer hinschauen, wird dafür aber mit dem Anblick herumtollender Totenkopfäffchen, neugieriger Schildkröten, tauchender Riesenotter, verspielter Zwergotter, schwimmender Sunda-Gaviale (Krokodilsart), niedlicher Zwergflusspferde und vieler anderer exotischer Arten verwöhnt. Besonders beeindruckend ist der riesige Komodo-Waran, um dessen Gehege sich aber Massen drängten.
Die Wege sind schön verschlungen angelegt, man erkundet unterwegs einige Höhlen, einen Baumwipfelpfad auf schaukelnder Hängebrücke (die für meinen Sohn gern noch viel mehr hätte schaukeln dürfen…) und fast zugewachsene Dschungelpassagen. Mehr als einmal bekommt man dasselbe Gehege aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln und Höhen zu Gesicht.
Was mich positiv überrascht hat, war die gute Zugänglichkeit der Anlage. Fast alle Bereiche sind barrierefrei und können auch von gehbehinderten Menschen besichtigt werden. Mitarbeiter vor Ort helfen gern, wenn’s doch mal an einer Wurzel hängt. Ein Expeditionstagebuch führt in mehreren Kapiteln und 3 Sprachen durch die ganze Halle. Etliche unterwegs installierte Mitmach- und Fragewände wurden vor allem von den Kindern in Anspruch genommen. Mittels Holzhörern erfährt man viel Wissenswertes und Videos beantworten alle Fragen rund um Bau und Betrieb der Tropenhalle. Nach dem ausgedehnten Rundweg trifft man um einige Erkenntnisse schlauer wieder im Pfahldorf ein. Eine kurze Stärkung später (der Eisstand kam uns diesbezüglich sehr gelegen…) wandten wir uns der Anlegestelle zu. Ein zusätzlicher Obolus (1,50€/ Erwachsener und 1€/ Kind) ist durchaus gerechtfertigt und die Wartezeiten kürzer als die Schlange vermuten lässt. Mit einem von 10 Booten begibt man sich auf eine Reise durch die Geschichte des Urkontinents. Durch eine dunkle Grotte gleitend wird mit modernsten Mitteln vom Kontinent Gondwana, heutigen Ur- und Regenwäldern und deren massive Gefährdung durch Rodung und Raubbau berichtet. Der Rest der Route führt auf dem Wasserwege nochmals an vielen Gehegen vorbei und endet nach etwa 10min.
Nach einem Abschiedsfoto verließen wir die größte Tropenhalle Europas durch Stollen parallel denen des Zugangs. 3 Stunden später zurück an der frischen Luft, fühlte sich die prasselnde Sonne gar nicht mehr so heiß an.
Unser Fazit:
Mit dem Gondwanaland ist eine absolut empfehlenswerte und faszinierende Tier- und Pflanzenwelt geschaffen worden, die es in dieser Form sonst nirgendwo anzuschauen gibt. Man merkt den Architekten, Erbauern und dem Personal Ihre Liebe zum Objekt an, denn selbst kleinste Details bei der Ausgestaltung wurden beachtet. So bildet die Halle ein Gesamtkunstwerk, bei dem Jung und Alt, Tier und Pflanzenfreude voll auf Ihre Kosten kommen.
Und was meint mein Sohn dazu? Der möchte am liebsten sein Zelt auf der saftig-grünen Wiese des Tapirgeheges aufschlagen und mit seiner Klasse Forscher spielen.
Werden auch Sie zum Forscher und erkunden Sie den Urkontinent!
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65 Jahre und kein bisschen müde
31.5.2011 von admin.
65 Jahre Kleingärtnerverein “Frieden” Gottenz e.V. - ein Fest
Im Jahre 1946 gründeten die Bewohner des Dorfes Gottenz einen Verein für Bodenwirtschaft. Sie bauten Obst und Gemüse an, weil es knapp war. Die Grundidee damals war die Selbstversorgung. In Zeiten von EHEC kehrt man vielleicht schneller dorthin zurück als vielen lieb ist. Aber das ist ein anderes Thema. Die Menschen in der Nachkriegszeit waren sehr damit beschäftigt das Leben wieder lebenswert zu machen. Improvisation und Nachbarhilfe waren die höchsten Tugenden. In der heutigen Ellbogengesellschaft erinnert man sich in Jubiläumsmomenten gerne auch wieder an “gute alte Zeiten” zurück. Auch wenn sie natürlich nicht immer nur gut waren. Aber das schöne am Lauf der Zeit ist, dass langfristig mehr Schönes in Erinnerung bleibt als Schlechtes. So war das Leitthema der 65 Jahr Feier im Gartenverein: “Erinnert Euch an früher, nehmt das Positive mit und erfreut Euch der schönen neuen Zeit und ihrer Vorzüge”.
Nach der ordentlichen Versammlung und einigen schönen Worten von 1.Vorstand Ernst H. Heinecke konnte dann der ganze Verein zum festlichen Teil des Tages übergehen. Bratwürste, Steaksemmeln, gutes Bier und Wein erheiterten zu Mittag die Seelen der Gartenfreunde. Im Laufe der Zeit trafen auch immer mehr Gäste ein, die gar keine Pächter waren, sondern einfach den diversen Hinweisen folgten und sich auf ein schönes Fest freuten.
Natürlich durften auch die Kinder nicht zu kurz kommen. Für Sie haben sich die Mitglieder ein paar besondere “Schmankerl” einfallen lassen. Zeitweise konnte man sich fühlen wie am Jahrmarkt oder im Funpark! Schon um die Mittagszeit wurde eine riesige Hüpfburg aufgebaut. Da ist der Spaß vorprogrammiert. Es gab auch noch einen Kreide-Mahl-Wettbewerb mit schönen Spielzeugpreisen. Schaukel, Wippe und Bälle sorgten für zusätzlichen Zeitvertreib. Aber der absolute Höhepunkt der Veranstaltung war die Träkkerrundfahrt durch Gartenanlage und Dorf! Und das betraf nicht nur die Kinder, sondern einige Erwachsene fanden sich ebenfalls unter den Fahrgästen. Diese Attraktion übertraf jede bisher dagewesen Eisenbahnfahrt in diversen Kinderbahnen.
Mit nahendem Abend wurde die Runde immer kleiner und auch immer lustiger. Manch einer guckte “vielleicht” zu tief ins Glas oder unterschätzte die Wirkung eines Nachmittags auf der Bierbank. Was aber alle Gartenfreunde verband war, dass mit jeder Stunde, die das Fest andauerte, alle immer näher zusammenkamen. Begrüßte man sich bisher nur über den Zaun, landete man im Rahmen der Festivität irgendwann beim “Du”. Es wurde sogar gemunkelt, dass einige neue Freundschaften entstanden sind, die vorher nicht für möglich gehalten wurden. Derartige Entwicklungen innerhalb eines Tages sprechen eigentlich für sich und stehen über jeder Frage nach dem Sinn einer Jubiläumsfeier.
Wenn dann zum Abschluss des Tages die letzten zwei Haudegen (da schließe ich mich mit ein) im Dunkeln ihre Gespräche ausklingen lassen, bleibt ein Gedanken im Kopf hängen: “Das hat sich gelohnt!” Und beide sind sich sicher, dass man in absehbarer Zeit wieder so ein Fest veranstalten muss.
Einen geselligen Gruß aus Gottenz wünscht,
Euer Gartenfreund Manuel.
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Unser kleinster Gartenfreund unter Stadtmusikanten
6.5.2011 von admin.
Wenn sich Gartenfreunde in die Stadt verirren, haben Sie durchaus ihren Spaß! Unser kleinster Gartenfreund fühlt sich pudelwohl unter all den Stadtmusikanten:
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Wenn der Osterhase kommt…
6.5.2011 von admin.
…alle Jahre wieder zu uns aufs Land!
Für die meisten Kinder kommt der Osterhase in die Wohnung. Viele Kinder erhalten Besuch im Garten ihres Einfamilienhauses. Was aber wenn sich der Osterhase tatsächlich zeigt - auf dem Land?
So wie hier (Bild rechts) kennen ihn wahrscheinlich die Wenigsten. Diese Freude ist unbeschreiblich. Stell Dir vor: „Der Osterhase ist gerade vorbeigehoppelt! Bestimmt hat er soeben die Nester in unserem Garten versteckt.“ Auch Eltern bereitet es eine Riesenfreude, Kindern den Osterhasen in Person präsentieren zu können - über einen halben Meter groß. Städte oder Ortschaften ermöglichen die Sichtung des Osterhasen so gut wie nie. In der Nähe eines abseits gelegenen Kleingartens steigt die Wahrscheinlichkeit der Sichtung. In Gottenz taucht er tatsächlich jedes Jahr auf und zeigt sich (überraschenderweise) oft auch während dem Rest des Jahres).Nach der Sichtung des Osterhasen macht die Eier- und Nestersuche noch mehr Spaß.
Kaum ein Kind zweifelt dann noch daran, daß es wirklich der Osterhase war, der hier zu Werke ging. Zwischen Sträuchern und Gebüschen finden sich immer wieder neue Überraschungen. Stimmt zusätzlich auch das Wetter, steht einem wunderschönen Ostersonntag nichts mehr im Weg. Das gemeinsame Grillen führt letztlich zum geselligen Abschluß und beschert auch Papa noch einen Ostertag nach seinem Gusto.
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Ein Monat Social Media für “Heute im Garten”
5.4.2011 von admin.
Erfolge überwiegen doch auch Lehrgeld haben wir bezahlt…
Vor drei Wochen gaben wir das erste Statement zur Eröffnungswoche für unsere Social Media Aktivitäten. Seit dem hat sich, man glaubt es kaum, so viel ereignet! Wir waren überrascht wieviel in einem Monat passieren kann.
Die Grundidee hinter dem Schritt hin zu unserem Social Media Konzept war es, vor allem junge Menschen anzusprechen und uns in deren Kommunikationskanäle zu begeben. Daß die Arbeit dabei so viel Spaß machen kann, hätten wir auch nicht gedacht. Schon im
Rahmen unserer Webseiten-umfrage haben wir gemerkt, daß relativ viele Leute mitmachten. Wir kamen auf fast 100 Teilnehmer, die sich zwei Versionen von Internetseiten ansahen und danach für ihren Favoriten abstimmten. Und das bei einem Kleingärtnerverein in einem 100 Seelen “Kaff”! Das Ergebnis geben wir demnächst bekannt. Noch läuft die Umfrage. Bei der zweiten Mitmach-Aktion mussten wir dann Lehrgeld bezahlen. Gerade einmal zwölf Teilnehmer, bei rund 200.000
Impressionen (=Facebook Veröffentlichungen der Anzeige) haben einen Mustergarten entworfen. Wir mussten erkennen, daß wir die Abläufe zu umständlich gestaltet haben. Die “Mein Burger”-Aktion von McDonald’s hat uns deutlich gezeigt, wie man sowas machen muss.
Aber das soll die ganzen Erfolge nicht trüben. Es gibt mittlerweile rund 90 Facebook Fans und knapp 25 Twitter Follower. Die monatliche Nutzerzahl bei Facebook haben wir auf über 360 gebracht. Die Webseite(n) hatte(n) im Monat März über 570 und der Blog sogar 700 Besucher. wir haben bei Null angefangen und mit einem Minibudget viel erreicht. Die ersten Interessenten, haben sich sogar schon gemeldet und eine Gartenparzelle besichtigt. Das macht Mut für die nächsten Monate. Denn jetzt geht es im Garten ja erst so richtig los. Alles wächst und gedeiht. Da gibt es genug Stoff für Bilder und Videos (auf unserem Youtube Kanal).
Allerdings grübeln wir auch, wie mehr Kommunikation auf den Kanälen zu stande kommen könnte. Denn das soll ja allen Lesern und Gartenfreunden dienen. Der gedankliche und unterstützende Austausch ist es, was Social Media ausmacht. Im Twitter Account funktioniert das schon ganz gut. Die Follower senden Tweets, wir tweeten und retweeten und sehr viele Interessierte landen dann auf unserem Blog für zusätzlichen Lesestoff. Es gibt auch eine steigende Zahl von Direktnachrichten bei Twitter. Unser einziges Video vom „Kleinsten Gartenfreund der Anlage“ wurde schon 100 mal aufgerufen und 20 mal geladen (Download). Kommentare oder Beiträge gibt es noch nicht. Die Konversationen auf Facebook vermissen wir noch immer. Doch auch da gab es jüngst erste Erfolge. Da das Frühjahr, die Säh- und Pflanzzeit sowie der Sommer noch bevorstehen, haben wir alle Chancen Kommentare und Posts anzuregen.
Lasst Euch überraschen…
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Von Kräutern für den Hustensaft und Aufgüssen für die Jugend
5.4.2011 von admin.
Ein Artikel der MZ über Mutter und Tochter im Kleingarten.
Da haben wir doch einen tollen Artikel in der Onlineausgabe der Mitteldeutschen Zeitung entdeckt. Eine junge Mutter mit ihrer Tochter im Teenager-Alter schwärmen von ihrem Garten. Besonders hervorgehoben wird von beiden die Abwechslung zum Alltag. Der Anbau von Obst, Gemüse und (Heil)Kräutern ist also nicht nur was für “olle Rentner”. Die zwölfjährige Tochter erzählt im Interview davon, wie kein Tag dem anderen gleicht und man super Freunde zum “Rundendrehen” dort findet. Was will das Jugendherz mehr…
Der Artikel befasst sich allerdings mit einer Minderheit in Sachsen-Anhalt. Gerade 25% sind 45 Jahre oder jünger und nicht mal 5% sind unter 25. Viele ältere Gartenfreunde stehen dagegen kurz vor der Aufgabe ihres Kleingartens. Das sorgt viele Vorstände von Kleingärtnervereinen. Laut unserem letzten Beitrag (Glamour-Bericht) besteht allerdings Grund zur Hoffnung. Und der Bericht über Mutter und Tochter aus dem Norden Halles bestätigt den Trend. Auch junge Menschen entdecken mehr und mehr die Vorteile der Naturnähe. Schon im Schüleralter ist der Stress, dem Kinder ausgesetzt sind nicht annähernd vergleichbar mit dem Zustand der 80er und 90er Jahre. Damals war das Schülerdasein (abgesehen von Schulaufgabentagen) sehr vergnüglich. Heute stehen Schüler permanent unter Leistungsdruck. Eltern erleben im Beruf den Druck noch stärker. Im Gegensatz zum letzten Jahrhundert ist heute kein Arbeitsplatz wirklich sicher. Da sucht jeder nach dem richtigen Weg, um den Kopf am Feierabend oder Wochenende frei zu bekommen. Das Pärchen im Glamourartikel brachte es auf den Punkt: “Man muss nur fünf Tage auf den nächsten Urlaub warten.”
Bei wachsendem Schul- und Arbeitstsress ist die Natur der absolut beste Weg zur Beruhigung und Regeneration; Und fit macht Gartenarbeit ebenfalls… Auf in den eigene Garten kann man da nur sagen!
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Glamour(rous) Kleingarten
21.3.2011 von admin.
Ein neuer Trend, Teil II
Wir berichteten im Dezember über den Kleingarten als neuen Trend. Ein Vierteljahr später erkennt das angesagteste Modemagazin der Welt diesen Trend ebenfalls. Das klingt äußerst unglaubwürdig? Es ist dennoch wahr:
In der April Ausgabe des Mode & Style Magazin’s Glamour fanden wir den Artikel “Der grüne Salon” unter der Rubrik Trends. Zwar befasst sich der Artikel nicht ausschließlich mit Kleingärten. Jedoch ist unter den 4 Beispielen (Schrebergarten, Wanderbaumallee, Der Hinterhof als Garten und Prinzessinengarten Kreuzberg) gleich zu Beginn ein schöner Beitrag zum Thema Kleingarten. Dabei stellt das befragte Paar eine ganz besondere Eigenschaft in den Vordergrund: “Ein Garten ersetzt das Fitnessstudio” (Zitat aus Heft 04/11, Seite 89). Weiter wird wunderbar beschrieben, welches Glücksgefühl die Ernte bewirkt und eine Frage beantwortet, mit der wir uns auch schon beschäftigt haben: Ist ein Schrebergarten spießig? Die eindeutige Antwort lautet: Nein. Darüber hinaus berichtet das befragte Paar auch davon wie schön die Unterstützung zwischen den Gartenfreunden funktioniert. Das Paar aus dem Nachbargarten (jeweils ca. 70 Jahre alt) hilft wo es kann und übernimmt in der Urlaubszeit das Gießen (siehe auch: Themen rund um den Garten: Ein neuer Trend -Entdecke die Möglichkeiten).
Wie kommt es zu diesem Trend? Auch darüber fanden wir in der Glamour Antworten. Junge Menschen leben in der Großstadt und finden das gut so. Allerdings wollen anspruchsvolle Eltern ihren Kindern auch Abwechslung im Leben bieten. Kinderspielplätze sind eine schöne Sache. Das Angebot um Naturerlebnisse wie Gemüseanbau, Apfelernte oder Live-Beobachtungen einer Maus zu erweitern, finden die junge Mutter und der junge Vater großartig. Das beste Argument für den Kleingarten nennen die Beiden zum Schluß des Beitrags: “Mit Garten muss man höchstens fünf Tage auf den nächsten Urlaub warten.
Na wenn das kein Argument ist! Vielen Dank an die Glamour für diesen tollen Trendbeitrag in der Aprilausgabe.
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Unsere erste Social Media Woche
14.3.2011 von Vorstand.
Ein Rückblick über das Experiment Kleingarten 2.o und seine erste Woche…
07.03.2011. Dieses Datum wird uns Gartenfreunden aus Gottenz sicher noch eine gewisse Zeit im Gedächtnis bleiben. Es war der Zeitpunkt des Eintritts in die Welt von Social Media. Zwar wurde schon vorher am Anlegen von diversen Accounts und Zugängen gearbeitet, Bilder und Photos erstellt und ein Minilogo entworfen, das in den verschiedenen Kanälen gut erkennbar ist und für Wiedererkennung sorgt. Aber so richtig los ging es erst am Montag. Denn da war auch die zweite Version der Webseite online. Jetzt konnte es mit unseren beiden Aktionen losgehen. Wir waren alle sehr gespannt, ob es tatsächlich klappt eine Gartenparzelle im Internet abzubilden und diese auch noch online bearbeitbar zu machen. Dank zahlreicher Tipps unseres „Helfers“ aus Leipzig hat alles geklappt. Was uns am meisten freut ist die Tatsache, mit Hilfe der Tipps alles selbst erstellt und erarbeitet zu haben. Schließlich konnten wir am Mittwoch den ersten und am Donnerstag dann auch den zweiten Blogbeitrag zu unseren Aktionen veröffentlichen. Die Resonanz hat uns sehr gefreut. Denn die Besucherzahlen gingen deutlich nach oben.Am Wochenende stand schließlich noch die Schaltung der Anzeige in Facebook an.
Dabei gab es einen Erfolg und eine Enttäuschung. Am Samstag, den 11.März, konnten wir, nach erfolgreichen „Ads“, unglaublich vielen Impressionen und sehr vielen Clicks schon 10 Fans auf unserer Fanpage begrüßen. Als wir unser Anzeigenbild am Sonntag änderten, wurde die Kampagne allerdings unterbrochen und lief bis Heute, Montag den 14.03., nicht wieder an. Abgesehen von diesem Missgeschick hat sich auch ein erstes Umfrageergebnis abgezeichnet. Die neue Version der Webseite liegt mit 71% zu 29% vorne. Allerdings gab es bisher noch keine Anregungen, Vorschläge, Kritikpunkte oder Meinungen zu den Seiten. Um die Seite für Gartenfreunde, Interessierte und Fans optimal gestalten zu können, brauchen wir derartige Informationen natürlich auch. Wir hoffen also, daß die zweite Woche ähnlich erfolgreich verläuft wie die erste und unsere Anzeigenaktion diesmal ohne Unterbrechung von statten gehen kann.
Vielen Dank an Alle, die bisher mitgemacht haben,
Euer Gartenvorstand
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